Drei Studienwege, eine begründete Auswahl und ein Budget mit offenem Rechenweg: Dieses fiktive Medizin-Beispiel zeigt, was ein Pfad-Bericht für eine Familie klärt. Acht Auszugsseiten, im Browser lesbar oder als PDF zum Herunterladen.
Fiktiver Auftrag: Eine 17-jährige Schülerin mit deutscher Staatsangehörigkeit plant ihr deutsches Abitur 2027. Sie möchte Medizin studieren und ist für einen Umzug nach Mainz oder Wien offen. Niederländisch von Grund auf zu lernen kommt für sie nicht infrage. Die Familie setzt eine Obergrenze von 50.000 Euro pro Studienjahr.
Damit stehen zwei Arbeitsaufträge fest: Auswahlkriterien für den deutschen Bewerbungsjahrgang mit den tatsächlichen Schul- und Testergebnissen abgleichen und die Vorbereitung auf den MedAT mit dem Abiturplan vereinbaren. Weitere Recherche zu Maastricht wäre unter den unveränderten Sprachvorgaben nicht sinnvoll.
Was die Familie damit gewinnt
Sie verfolgt zwei konkrete Bewerbungswege, kennt den finanziellen Rahmen und weiß, welche Informationen die nächste Entscheidung verändern können. Ein hoher Etat allein öffnet keinen Studienplatz.
Alle Familienangaben sind erfunden. Hochschulangaben stammen aus den am 4. Oktober 2026 gelesenen Originalquellen; Lebenshaltung und Reserven sind ausdrücklich Modellannahmen. Dieses Beispiel enthält keine reale Zulassung und keine persönliche Erfolgsprognose.
ElevaEL-PIV-2026-0001-MUSTER
Fiktiver Beispielbericht · Version 3.1
Worauf die Empfehlung beruht
Vorgaben der Beispielfamilie
Medizin ist der eigene Studienwunsch der Schülerin; sie beteiligt sich freiwillig an der Planung.
Deutsche Staatsangehörigkeit und geplantes deutsches Abitur. Keine abgeschlossene Erstausbildung und kein früheres Studium angenommen.
Umzug nach Mainz oder Wien ist möglich; Niederländischerwerb wird ausgeschlossen.
50.000 Euro jährliche Budgetobergrenze aus Familienmitteln, ohne erhoffte Stipendien einzurechnen.
Studienbeginn 2027 ist das Ziel. Bei fehlender Zulassung ist ein späterer Start Gegenstand einer neuen Entscheidung.
Was noch nicht als Ergebnis feststeht
Abiturergebnis, Testergebnisse und die endgültigen Regeln des Zieljahrgangs. Dafür werden keine Werte erfunden. Die folgenden Aussagen betreffen den Bewerbungsweg und die Budgetplanung, nicht die Wahrscheinlichkeit einer Zusage.
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Fiktiver Beispielbericht · Version 3.1
Drei Wege im Vergleich
Mainz · Humanmedizin: Bewerbung vorbereiten
Der Bewerbungsweg über Hochschulstart ist für die angenommene deutsche Abiturientin passend. Die Auswahl hängt von den jeweiligen Kriterien und ihren noch ausstehenden Ergebnissen ab. [1]
Budget: 19.933,80 € im ersten Modelljahr. Sprache: deutschsprachiger Studienweg.
Wien · Humanmedizin: Zweite Option mit eigenem Test
MedAT-H als gesonderter Auswahlweg. Bei deutschem Abitur und deutscher Staatsangehörigkeit gilt nach der gelesenen Kontingentregel das EU-Kontingent. Keine Absicherung eines Studienplatzes. [3]
Budget: 22.452,40 € im ersten Modelljahr. Sprache: Deutsch C1; erforderlichen Nachweis mit der Universität klären.
Maastricht · Medicine: Für diesen Fall ausgeschlossen
Der englische Track steht nicht mehr offen. Der notwendige Niederländischerwerb widerspricht einer festen Vorgabe dieser Beispielfamilie. [5]
Budget: keine weitere Kostenrecherche nach dem Sprachausschluss. Sprache: Niederländischnachweis erforderlich.
Die Rechnung für Mainz und Wien steht auf Seite 5. Mainz ist hier ein konkret untersuchtes Beispiel für den deutschen Weg, keine bereits abgeschlossene bundesweite Hochschulliste. Die Auswahl weiterer deutscher Orte erfolgt anhand der Kriterien des tatsächlichen Bewerbungsjahrgangs und der Ergebnisse der Schülerin.
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Fiktiver Beispielbericht · Version 3.1
Warum diese Auswahl sinnvoll ist
Mainz: den bestehenden Bewerbungsweg nutzen
Die JGU verweist Bewerberinnen mit deutschem Abitur beziehungsweise EU-Staatsangehörigkeit für das erste Fachsemester Medizin an Hochschulstart. Für diesen Beispielfall ist damit die zuständige Bewerbungsstelle geklärt. Vor der Bewerbung werden die aktuellen Auswahlkriterien und Nachweise zusammen mit den tatsächlichen Ergebnissen geprüft. [1]
Wien: ein eigener Auswahlweg
Der MedAT reiht Bewerber nach dem Testergebnis innerhalb des maßgeblichen Kontingents. Bei den angenommenen deutschen Angaben ist das EU-Kontingent relevant; für das Studium sind Deutschkenntnisse auf C1-Niveau erforderlich. Wien ist deshalb eine zweite Bewerbungsmöglichkeit, keine sichere Ausweichlösung. Die Testvorbereitung muss neben der Abiturvorbereitung leistbar bleiben. [3]
Maastricht: eine klare Grenze akzeptieren
Die Zulassungsseite für 2027/28 bestätigt das Ende des englischen Tracks seit 2026/27 und den erforderlichen Niederländischnachweis. Da die Familie diese Sprache nicht neu einplanen möchte, scheidet genau dieses Programm aus. Daraus folgt keine Aussage über alle Hochschulen der Niederlande. [5]
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Fiktiver Beispielbericht · Version 3.1
Was die beiden Wege kosten könnten
Modell für das erste Studienjahr: Monatliche Lebenshaltung, Einmalkosten und Reserve sind frei gewählte Planwerte für diesen Fall, keine statistischen Ortsdurchschnitte. Beiträge stammen aus den genannten Primärquellen; für das zweite Semester wird derselbe Betrag als Annahme fortgeschrieben. Das ist keine Gebührenzusage für 2027.
Semester-/ÖH-Beitrag als Berechnungsbasis: 26,20 € × 2 = 52,40 €.
Einmaliger Ansatz für Umzug, Reisen, Bewerbung und Tests: 1.900,00 €.
Reserve: 2.500,00 €.
Summe im ersten Modelljahr: 22.452,40 €. Abstand zur Budgetobergrenze: 27.547,60 €.
Mainz: Beitrag von 366,90 € für Wintersemester 2026/27. Wien: derzeit 26,20 € ÖH-Beitrag je Semester; angesetzt ist die Beitragsbefreiung für reguläre EU-Studierende innerhalb der vorgesehenen Studiendauer je Abschnitt plus zwei Semester. Die derzeit ausgewiesenen 110 € für den MedAT sind im Einmalansatz enthalten, nicht zusätzlich addiert. [2][3][4]
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Fiktiver Beispielbericht · Version 3.1
Wie belastbar ist das Budget?
Ein bezahlbares erstes Jahr reicht nicht. Vor einer Zusage der Familie werden Gebührenstatus, Wohnung, Versicherung und Finanzierung bis zum voraussichtlichen Ausbildungsende in einem jährlichen Zahlungsplan fortgeschrieben.
Wenn der Alltag teurer wird
Zusätzliche 300 Euro pro Monat erhöhen jedes Jahresbudget um 3.600 Euro. Mainz läge dann bei 23.533,80 €, Wien bei 26.052,40 € im ersten Modelljahr. Beide Rechnungen bleiben unter der angenommenen Obergrenze; sie sind weiterhin Szenarien.
Wenn sich das Studium verlängert
In Wien nennt die Universität nach Überschreitung der beitragsfreien Zeit zusätzlich 363,36 Euro Studienbeitrag je Semester, nach heutigem Stand also 726,72 Euro bei zwei Semestern. Hinzu kommt der Lebensunterhalt des zusätzlichen Jahres. Beiträge und persönliche Voraussetzungen werden dann neu geprüft. [4]
Wenn kein Studienplatz angeboten wird
Die Familie entscheidet neu über Wiederbewerbung, Vorbereitung und einen späteren Start. Ein Zwischenjahr wird gesondert kalkuliert. Es wird weder als kostenlos angenommen noch als Garantie für eine spätere Zulassung verkauft.
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Fiktiver Beispielbericht · Version 3.1
Ein Arbeitsplan bis zur Bewerbung
Als Erstes – Familie und Schülerin: Studienwunsch, Umzugsbereitschaft, Schulunterlagen und finanzielle Obergrenze bestätigen. Die freiwillige Beteiligung der Schülerin ist Voraussetzung.
Vor der Testanmeldung – Recherche und gemeinsames Gespräch: Originalregeln für den Zieljahrgang lesen, nötige Tests bestimmen und die Vorbereitung mit dem Abiturkalender abstimmen. Für Wien erforderlichen Sprachnachweis klären.
Termine vormerken – gemeinsam: Die MedAT-Seite kündigt Anmeldung und Zahlung für den 1.–31. März 2027 und den Test für den 9. Juli 2027 vorläufig an. Mit diesem Vorbehalt in den Kalender eintragen und vor der Anmeldung erneut bestätigen. Zuständigkeit und nötige Nachweise festhalten. [3]
Vor jeder Bewerbung – Schülerin mit Unterstützung: Auswahlkriterien, Vollständigkeit und Einreichungsweg abgleichen. Weitere deutsche Studienorte anhand derselben Kriterien aufnehmen.
Vor der endgültigen Entscheidung – Familie: tatsächliche Angebote, Gebührenstatus, Unterkunft und Finanzierung über die Ausbildung vergleichen. Erst dann den Studienort festlegen.
Die Familie reicht Bewerbungen über die eigenen Konten ein. Der Bericht hält fest, was geprüft wurde und welche Nachweise noch fehlen; er ersetzt keine Entscheidung der Hochschule.
Abschnitte Bewerbung und Vergabe: Bewerbung im ersten Fachsemester über Hochschulstart unter anderem bei EU-Staatsangehörigkeit oder deutschem Abitur. Die Auswahl bleibt ein gesondertes Verfahren.
Abschnitt Semesterbeitrag: Standort Mainz 366,90 € im Wintersemester 2026/27. Keine allgemeine Studiengebühr für den hier angenommenen jungen Erststudierendenfall; Beiträge späterer Semester können abweichen.
Abschnitte Dates and deadlines, Allocation of study places und Quota: Testreihung, EU-Kontingent, Deutsch C1 und derzeit 110 € Kostenbeteiligung. Anmeldung und Zahlung 1.–31. März 2027, Test 9. Juli 2027 sind ausdrücklich vorläufig angekündigt; vor der Anmeldung erneut prüfen.
Abschnitte Temporary Exemption und Students Union contribution: für reguläre EU-Studierende zeitweise Befreiung vom Studienbeitrag innerhalb der vorgesehenen Studiendauer je Abschnitt plus zwei Semester; ÖH-Beitrag einschließlich Versicherung derzeit 26,20 € je Semester. Nach Überschreitung zusätzlich 363,36 € Studienbeitrag je Semester.
Zulassungsseite 2027/28, Einleitung und Additional requirements: der englische Track entfällt seit 2026/27. Für das niederländischsprachige Programm sind Auswahlverfahren und Niederländischnachweis erforderlich; genannt wird unter anderem NT2-II.
Gelesen am 4. Oktober 2026. Quelle, Fundstelle und Geltungsjahr sind oben genannt. Familienangaben, Lebenshaltung, Einmalansätze und Reserven sind Musterannahmen; Summen wurden aus diesen Eingaben berechnet. Der Bericht beschreibt keine reale Kundenbearbeitung.